Argentinier Jose Coceres triumphiert

Der 56-jährige Argentinier gewann das erste Staysure-Tour-Turnier auf österreichischem Boden im GC Murhof dank einer 69er-Schlussrunde (-3) mit dem imposanten Score von 197 Schlägen (-19).

Der große Triumphator der Murhof Legends 2019 heißt Jose Coceres! Mit vier Strokes Rückstand landete der schottische British-Open-Sieger 1999 Paul Lawrie, der am Sonntag eine starke 65er-Runde (-7) spielte, auf Rang zwei. Einen weiteren Schlag zurück wurde der Waliser Phillip Price Dritter. Als beste Österreicher teilten sich Markus Brier und Gordon Manson Platz 40. Sowohl die Spieler als auch die Offiziellen der Staysure Tour stellten den Murhof Legends ein hervorragendes Zeugnis aus – was zur Folge hat, dass das Turnier im kommenden Jahr mit einem höchst attraktiven Termin im Mai eine enorme Aufwertung erfährt.

Nach seiner famosen 62er-Runde (-10) am Samstag ging Jose Coceres mit einem komfortablen Vorsprung von sechs Schlägen in die Entscheidung der Murhof Legends. Der sympathische Argentinier ließ sich auch von zwei Bogeys auf den ersten sechs Löchern nicht aus der Ruhe bringen, notierte bis zur zehnten Bahn drei Birdies und nahm damit endgültig Kurs auf seinen zweiten Staysure-Tour-Turniersieg in dieser Saison nach dem Triumph bei den Swiss Seniors Open Anfang Juli in Bad Ragaz. „Auch wenn der Beginn etwas schwierig gewesen ist, hat heute eigentlich alles so funktioniert, wie ich mir das gewünscht habe. Ich habe in der ganzen Woche sehr gutes Golf gespielt, und darüber bin ich sehr glücklich. Ich freue mich sehr darüber, ausgerechnet dieses Turnier zu gewinnen, dass so fantastisch organisiert ist“, jubelte Coceres, der die Freude über den Sieg und den Gewinnerscheck in Höhe von 37.276 Euro mit seinem Sohn und Caddie Marcos teilte.

Runde 1: 66 Schläge
Runde 2: 62 Schläge
Runde 3: 69 Schläge

Paul Lawrie versuchte am Schlusstag zwar alles, um noch einmal Druck auf Coceres auszuüben, doch der Argentinier wehrte alle Angriffe des Schotten gekonnt ab. „Ich habe den Sieg definitiv mit einer mäßigen 70er-Runde am ersten Tag vergeben, das war einfach zu wenig. Die beiden vergangenen Tage waren dann viel besser, aber Jose hat großartig gespielt und sich den Sieg daher auch verdient“, meinte Lawrie. Phillip Price verteidigte mit Rang drei seine Spitzenposition in der Order of Merit der Staysure Tour, neuer Zweiter ist in dieser Wertung Murhof-Triumphator Coceres.

Platz 1: Josè Coceres (ARG)
Platz 2: Paul Lawrie (SCO)
Platz 3: Phillip Price (WAL)

Die Österreicher konnten bei ihrem „Heimspiel“ nicht in die Titelvergabe eingreifen. Markus Brier kassierte auf der Schlussrunde auf den ersten sechs Löchern zwei Bogeys sowie ein Doppelbogey und kam deshalb auch nicht über eine 74er-Runde (+2) hinaus. Mit dem Total von 216 Schlägen (Level Par) teilte sich der Wiener Platz 40 mit dem gebürtigen Schotten Gordon Manson, der zum Abschluss eine 72er-Parrunde spielte. „Ich habe heute gleich zu Beginn der Runde blöde Fehler gemacht. Danach wollte ich noch etwas probieren und bin dadurch auch aggressiver geworden. Das hat aber nicht zum gewünschten Erfolg, sondern nur zum nächsten Bogey geführt. Dass ich ausgerechnet zu Hause eines der schlechtesten Turniere der ganzen Saison spiele, tut natürlich weh. Dabei wären die Bedingungen heute wieder perfekt gewesen, um richtig tief zu schießen, aber bei mir war von Anfang an in dieser Woche der Hund drinnen“, meinte ein selbstkritischer Brier.

Markus Brier (AUT)
Gordon Manson (AUT)

Die Österreicher konnten bei ihrem „Heimspiel“ nicht in die Titelvergabe eingreifen. Markus Brier kassierte auf der Schlussrunde auf den ersten sechs Löchern zwei Bogeys sowie ein Doppelbogey und kam deshalb auch nicht über eine 74er-Runde (+2) hinaus. Mit dem Total von 216 Schlägen (Level Par) teilte sich der Wiener Platz 40 mit dem gebürtigen Schotten Gordon Manson, der zum Abschluss eine 72er-Parrunde spielte. „Ich habe heute gleich zu Beginn der Runde blöde Fehler gemacht. Danach wollte ich noch etwas probieren und bin dadurch auch aggressiver geworden. Das hat aber nicht zum gewünschten Erfolg, sondern nur zum nächsten Bogey geführt. Dass ich ausgerechnet zu Hause eines der schlechtesten Turniere der ganzen Saison spiele, tut natürlich weh. Dabei wären die Bedingungen heute wieder perfekt gewesen, um richtig tief zu schießen, aber bei mir war von Anfang an in dieser Woche der Hund drinnen“, meinte ein selbstkritischer Brier.

Gordon Manson wiederum haderte mit seiner Performance auf den Grüns: „Es war ganz ähnlich wie schon am ersten Tag, ich habe wieder alles auf den Grüns liegen gelassen. Ich habe mir vorgenommen, gut zu starten und da werfen dich zwei Drei-Putts aus nicht allzu großer Entfernung auf den ersten Löchern schon zurück. Aber ich habe gekämpft und mich voll fokussiert, denn jeder Schlag zählt. Leider habe ich mit einem weiteren Drei-Putt dann noch die rote Runde aus der Hand gegeben. Trotzdem gibt es auch eine Menge an positiven Aspekten, die ich von hier mitnehmen kann“, bilanzierte Manson. Der Austro-Kanadier Claude Grenier (51.), Amateur Charly Bauer (53.) und Murhof-Headpro Richard Austin (55.) beendeten die Murhof Legends jenseits der Top 50.

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